Mobbingberatung

Mobbing-Beratung in der Mobbing-Zentrale

Seit 1997 wurde über 11.000 Betroffenen in Deutschland durch
eine Beratung bei uns geholfen.

Die Beratung umfasst:

eine Datenaufnahme von etwa fünf Minuten,
eine Strategie-Ermittlung von etwa Fünfzig Minuten und
das Festhalten des Ergebnisses auf einem Laufzettel,
mit den Adressdaten von Fachpersonal,
an das sich der Betroffene wenden kann.

Mobbingberatung – es gibt immer eine Lösung
Erfolge zeigen:         – man ist niemals zu alt.

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Stoppt Mobbing – bevor es beginnt!

Wir sprechen von Mobbing, wenn eine unbewältigte Konfliktsituation unter Kollegen
oder durch Vorgesetzte über einen längeren Zeitraum besteht.

Es geht also um Mobbing am Arbeitsplatz.

In den Köpfen schwirrt noch immer die von Prof. Leymann geprägte Definition
mindestens 6 Monate und einmal wöchentlich“ herum.
Betroffene werden aufgefordert ein Mobbing-Tagebuch zu führen
und sich mindestens 6 Monate quälen zu lassen.

Welch ein Unsinn !

Wir stoppen Mobbing sofort und effektiv, in dem Moment, wo jemand in unsere Beratung kommt.
Bei einigem Nachdenken leuchtet es jedem ein, dass man nicht 6 Monate Buch darüber führt,
wie man sich quälen läßt.  – Wie man Mobbing sofort beendet, zeigen wir auch an Fallbeispielen.

Margit Ricarda Rolf
Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale
in Deutschland

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Stadtreinigung Hamburg – Aufsichtsratswahlen

Zu-gut-um-JPG-klein-RGB_300dpi

Am Dienstag werden jene vier Personen in den Aufsichtsrat gewählt, die von den Arbeitnehmern in freier Wahl zu wählen sind. Durch die Vertrauensleute wurden wohl neun Leute auf eine Verdi-Liste gewählt, darunter auch der Personalratsvorsitzende Rainer Hahn. Von ihm wird in nächster Zeit wohl noch häufiger in diesem Blog zu lesen sein.

Euch wünsche euch, dass er nicht wieder gewählt wird. Letztlich habt ihr das aber selbst in der Hand.

In einigen Gerichtsverfahren wurde die Frage erörtert, ob der Personalrat ordnungsgemäß gehört wurde. Seitens der Stadtreinigung wurde das stets behauptet, sogar in Kündigungen, die von Prof. Siechau unterschrieben wurden. Es bestehen jedoch an dieser Darstellung begründete Zweifel. Bei konkreten Nachfragen des Gerichts gab es nur ausweichende Antworten. Soweit die Zustimmungen zur Kündigung durch den Personalrat tatsächlich erfolgt sind, tragen sie Hahns Unterschrift.

Die Kündigungsschutzklagen wurden sämtlichst gewonnen. Das Gericht fand deutliche Worte, was die vorgebrachten Kündigungsgründe betraf. Wäre der Personalrat tatsächlich ordnungsgemäß angehört worden, dann hätte es dort mindestens einen Menschen geben müssen, den die Kündigungsgründe hätten stutzig machen müssen, denn sie waren einfach nur grotesk.

Da kann etwas nicht stimmen und wir werden dem nachgehen.

Wählt bitte in den Aufsichtsrat nicht aus Gewohnheit, wen ihr bisher auch gewählt habt, sondern macht euch Gedanken. Wenn ihr etwas ändern wollt, müsst ihr andere Leute wählen.

Nachtrag:

In einem Gerichtsverfahren, dem ich als Prozessbeobachterin beiwohnte, erklärte der Anwalt der Stadtreinigung, die Tatsache, dass der Kläger die Stadttreinigung auf Schadensersatz verklagt hätte, würde den Straftatbestand der Nötigung erfüllen und die Stadtreinigung würde deshalb Strafanzeige erstatten wollen. Die Richterin war ziemlich verdattert, schüttelte den Kopf und meinte, es sei doch keine Nötigung, wenn jemand eine berechtigte Klage vor dem Arbeitsgericht führt. Der Kläger gewann den Prozess – wieder einmal – und erhielt eine von Prof. Siechau unterschriebene Kündigung, weil er es gewagt hat, vor dem Arbeitsgericht zu klagen. Auch diese erhält den Passus, der Personalrat sei ordnungsgemäß angehört worden.

Es ist doch schwer vorstellbar, dass niemand im Personalrat die Rechtswidrigkeit einer solchen Kündigung erkannt haben soll. Wenn ja, sollten dringend Neuwahlen stattfinden.

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Nötigung – ein Offizialdelikt

Becher- Mobbing- Zentrale -2015

Bereits der Petitons-Ausschuss hat 1997 darauf hingewiesen, dass Mobbing eine ganze Reihe von Straftatbeständen erfüllen kann.
Da gibt es die Beleidigung, üble Nachrede, Körperverletzung, seelische Körperverletzung
bis hin zum versuchten Totschlag oder Totschlag, wenn sich das Opfer das Leben nimmt.

Das alles sind Antragsdelikte.

Der Betroffene selbst muss einen Strafantrag stellen,
also den Antrag, die Strafsache zu verfolgen (oder seine Hinterbliebenen).

Ganz anders bei Nötigung!

Wenn jemand von einer Nötigung Kenntnis erhält, kann er dies anzeigen.
Die Staatsanwaltschaften müssen von Amts wegen die Ermittlungen aufnehmen.
Ein Strafantrag ist nicht erforderlich.

Das hat bei Mobbing/Bossing den besonderen Charme,
dass auch wir als Mobbing-Zentrale die Staatsanwaltschaften einschalten können.
Das würden wir natürlich nicht gegen den ausdrücklichen Willen unserer Kunden tun.
Wir nehmen aber dadurch die Betroffenen aus der direkten Schusslinie.
Noch vor zehn Jahren habe ich regelmäßig solche Anzeigen geschrieben.
Die Staatsanwaltschaften mögen das aber nicht
und mit den Einstellungsmitteilungen könnte ich tatsächlich tapezieren.

Mit den ersten Nötigungen wurden ich bereits kurz nach Gründung
der Mobbing-Zentrale konfrontiert.

Es gab in einer Hotelkette eine Häufung von türkischen und griechischen Zimmermädchen, die insofern auffällig waren, als alle mehr als 10 Jahren beschäftigt waren und nur wenig deutsch sprachen. Sie waren sehr ängstlich und wollten nicht sagen, warum sie plötzlich einen Aufhebungsvertrag unterschrieben haben.

Kurze Zeit später lernte ich auf einem Seminar einen Mann kennen, der für diese Hotelkette als Führungskraft gearbeitet hatte.
Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir folgende Geschichte:

Die Hotelkette hatte einen ehemaligen Kripo-Mann als Hausdetektiv eingestellt.
Man wollte die Zimmermädchen, die einen Anspruch auf die Betriebsrente hatten, kostengünstig los werden. Also präparierte man 5-DM-Stücke und legte sei auf die Nachtschränkchen. Die Frauen steckten sie als Trinkgeld ein.

Dann rief man sie ins Büro, bat sie, ihre Hände in eine Schüssel zu tauchen und die Hände verfärbten sich. Man konfrontierte die Frau mit dem Vorwurf, es würden DM 1.000 aus der Kasse fehlen und wenn sie den Aufhebungsvertrag unterschreiben würden, würde man darauf verzichten die Polizei zu holen. Die Frauen unterschrieben.
Mit unserem Seminarteilnehmer war so etwas nicht zu machen. Er kündigte.
Als Zeuge wollte er aber nicht zur Verfügung stehen. Ich schrieb zwei meiner Kundinnen an und fragte sie nach diesen Vorfällen. Wir trafen uns und sie berichteten unter Tränen – unabhängig voneinander – dass es sich genau so abgespielt hatte.
Nun wollte ich den Fall zur Anzeige bringen. Dazu kam es nicht.
Beide Frauen hatten Angst. Nicht vor der Polizei!
Sie hatten Angst vor den eigenen Ehemännern, die sie womöglich, sobald das Wort Polizei gefallen wäre, verprügelt hätten.

Von dem Hausdetektiv hat sich die Hotelkette nach kurzer Zeit getrennt.
Die Frauen haben alle in verschiedenen Häusern gearbeitet und kannten sich untereinander nicht.
Überflüssig zu erwähnen, dass es einen Betriebsrat ohnehin nicht gab.

Im Laufe der letzen 18 Jahre habe ich lernen dürfen, wie menschenverachtend Arbeitgeber sein können.  So viel Fantasie kann man nicht haben, um sich solche Geschichten auszudenken, wie das tägliche Leben sie uns tatsächlich bietet.

Immer wieder erlebe ich, dass Arbeitnehmer genötigt werden,
Dinge zu tun oder zu unterschreiben, die sie unter normalen Umständen nicht tun würden.

Ich möchte euch noch ein zweites Fallbeispiel nennen.

Eine Postbotin wurde verdächtigt, Geldbomben geklaut zu haben.
Der externe Sicherheitsdienst fing sie ab, führte sie in einen Raum
und nötigte sie über Stunden – ohne Gang zur Toilette – mit der
Durchsuchung ihrer Wohnung einverstanden zu sein.
Sie fuhren mit zwei Fahrzeugen zur Wohnung,
ohne dass die junge Frau ihren Verlobten informieren konnte.
Dann stellten sie die ganze Wohnung auf den Kopf – und fanden – nichts!

Wir haben diesen Fall einvernehmlich mit der Post und einem sehr kompetenten Betriebsrat gelöst und ein für alle mal klar gestellt, dass sich so etwas niemals wiederholen wird.

Der Fall liegt mehr als ein Jahrzehnt zurück
und auch hier wurde von einer Anzeige abgesehen.

In beiden Fallbeispielen – reale Fälle aus meiner Praxis – dürfte der Straftatbestand der Nötigung erfüllt gewesen sein.

Im trockenen Juristendeutsch hört sich das übrigens so an:

§ 240
Nötigung

(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.

(3) Der Versuch ist strafbar.

(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

1. eine andere Person zu einer sexuellen Handlung nötigt,
2. eine Schwangere zum Schwangerschaftsabbruch nötigt oder
3. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger missbraucht.

Aber ganz ehrlich, meine Fallbeispiele sind deutlicher.

Noch einen Fall zu guter letzt:

Eine junge Sachbearbeiterin bei einer Krankenkasse war schwanger.
Ihr Chef war homosexuell.
Er war wütend, weil sie in den Mutterschutz gehen würde
und schickte sie in den Keller.
Dort musste sie den ganzen Tag schwere Kisten stapeln.
Die Wehen setzen vorzeitig ein, sie brach zusammen
und kam in unsere Beratung.
Unter Tränen berichtete sie mir, der Chef hätte ihr gesagt:
„Das Balg ist ja auch in dich rein gekommen, dann wird´s schon wieder raus kommen.“ Das war im Keller – natürlich ohne Zeugen.

Ich schaltete das Amt für Arbeitsschutz ein und ihr Arzt zog sie aus dem Verkehr.
Auch hier wollte ich eine Anzeige erstatten.
Ihr Mann hat es, mit Rücksicht auf ihren Gesundheitszustand – verhindert.
Leider, denn für diesen Vorgesetzten blieb das ohne Folgen.
Die junge Frau nahm nach der Geburt drei Jahre Elternzeit.
Im Öffentlichen Dienst kann man das.

Ich habe bei all diesen Fällen immer auch die Möglichkeit der Strafanzeige im Sinn.
Wenn es nur nach mir ginge, würde ich jeden Fall zur Anzeige bringen,
wie Ladenbesitzer es bei Ladendiebstahl auch machen.
Meine Möglichkeiten finden aber dort ihr Ende, wo mein Kunde „NEIN“ sagt.

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg – Altersdiskriminierung

Personalversammlung 3

Anlässlich der Personalversammlung bin ich mit vielen ins Gespräch gekommen.
Ich durfte ja nicht ins Gebäude, also blieb ich davor, lief zwischen Audi-Max und Mensa hin und her, verteilte unsere Aufkleber und wärmte mich hin und wieder in der Mensa auf.

Zwischendurch sprach ich einige an und erkundigte mich bei ihnen, wie es ihnen persönlich geht bei der Mülle. Dabei machte so mancher seinem Herzen Luft und plauderte aus der Schule.

Ich möchte zwei Gespräche heraus greifen:

Bei der Schließung der Mülldeponie wurde den Müllmännern nahe gelegt
in Altersteilzeit zu gehen oder einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben.
Darauf mögen wohl auch etliche eingegangen sein.
Grundsätzlich spricht ja auch nichts dagegen,
so eine Schließung zum Anlass zu nehmen
über den vorzeitigen Ruhestand nachzudenken.

Dabei kommt es aber immer auch das wie an!
Wenn einem Müllmann nach Jahrzehnten gedroht wird:
„Entweder du unterschreibst oder du gehst in orange!“ – was im Klartext heißt:
„Auf der Deponie haben wir keine Arbeit mehr für dich und wenn du nicht ausscheidest, dann darfst du Schwerstarbeit machen – wir kriegen dich schon klein!“ – dann könnte das den Straftatbestand der Nötigung erfüllen.

Nun möchte ich natürlich niemanden in Gefahr bringen.
Es wurde aber bei diesem Gespräch sehr deutlich,
unter welchem Druck einige bei der Mülle stehen.
Gefolgt von dem Satz: „Ich hab´ja nur noch xxx Jahre bis zur Rente.
Das schaff ich schon.“ – stellt sich natürlich auch die Frage,
wie gefährlich es ist, wenn ein Müllmann die Arbeit
eigentlich nicht mehr schaffen kann, aber sich irgendwie durch den Tag quält.

Ein anderes Gespräch macht es noch deutlicher.
Die Bandscheibe quält ihn seit Jahren, aber er schleppt schwere Müllcontainer.
Auf meine Frage, warum er denn nicht einen leidens-gerechten Arbeitsplatz einfordert, die Antwort:
„Dann würde ich mir selbst den Ast absägen.
Die Mülle hat solche Arbeitsplätze nicht.
Dann wäre ich arbeitslos und danach in Hartz IV.“

Es gab ja mal eine Rückenschule bei der Mülle, ein Bus,
der gern als Vorzeigeprojekt das Image aufpolieren sollte.
Er wurde abgeschafft und auch dazu habe ich viel von den Müllmännern gehört.
„Die alten Zeiten gibt´s nicht mehr. Das ist lange vorbei.
Heute werden die Leute nur noch verheizt.“ – „Und der Personalrat?“ war mein Einwand. „Ach der…“ und dann legten sie richtig los!
Aber das ist ein anderes Thema.  Den habt ihr schließlich gewählt!

Und was ist mit der Sicherheit, wenn ihr nicht fit seid?“ wollte ich wissen.
Das Thema ruft dann doch eher Gelächter hervor.
Als wenn das noch irgend wen interessieren würde!
Geht doch alles nur noch um billiger billiger billiger
Da brauch´ ich mir doch nur mal die WERT angucken
und von denen macht bestimmt keiner den Mund auf.
(WERT ist ein Unternehmen, das über die Stadtreinigung Hamburg
zu 100% in die Freie und Hansestadt Hamburg eingebunden ist.)

Es waren interessante Gespräche, die ich geführt habe.
Die Aufsichtsräte wären gut beraten, sich auch mal unters Volk zu mischen
– nicht im Nadelstreifenanzug versteht sich –
und einfach mal genau hinzuhören, wo der Schuh drückt.

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg – Altersarmut

Zu-gut-um-JPG-klein-RGB_300dpi

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In meiner Beratung war ein ehemaliger Müllmann.
Ihm geht es sehr schlecht. Er gehört zu jenen tüchtigen Männern, die Jahrzehnte als Müllmann gearbeitet haben.

Er wurde lange schikaniert und hat es ertragen.
Das macht aber kein Mensch ewig mit.
So wurde auch er depressiv und arbeitsunfähig.

Nach langer Zeit bat man ihn abends, als alle weg waren, zu einem Gespräch.
Das war das Schlimmste, was er erlebt hatte.
Sie hielten ihm einen Aufhebungsvertrag vor die Nase
und nötigten ihn, zu unterschreiben.  – Er war ganz allein.
Keine Kollegen, kein Personalrat !
Schließlich unterschrieb er, weil er nur noch irgendwie raus wollte.

Mit dramatischen Folgen !

Etwa die Hälfte der Abfindung fraß das Finanzamt.
Es folgten drei Monate Sperrzeit durch das Arbeitsamt.
Man vermittelte ihn dann nach hier und da.
Inzwischen ist er wieder arbeitslos und trudelt auf Hartz IV zu.
Das Geld reicht hinten und vorn nicht;
der Lebensstandard ist schon lange nicht mehr zu halten
und die Sorgen rauben ihm den Schlaf.
An die Rente mag er gar nicht denken, denn so toll waren die letzten Löhne nicht.

Liebe Hamburger,

darf man so mit unseren Müllmännern umgehen ?
Wollen wir das zulassen ?
Verträgt sich das mit unserem hanseatischen Geist ?

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg – Aufsichtsrat

Zu-gut-um-JPG-klein-RGB_300dpi

Im Zusammenhang mit Fragen rund um den Aufsichtsrat
habe ich mich mit den Grundlagen beschäftigt.

 

Dazu gehört auch das
Gesetz zur Errichtung der Stadtreinigung aus 1994.

Darin heißt es:
———————————————————————-

§ 6
Zusammensetzung und Beschlussfassung des Aufsichtsrats
(1) Der Aufsichtsrat besteht aus zwölf Mitgliedern, darunter mindestens einem Vertreter der Aufsichtsbehörde als Vorsitzenden und einem Vertreter der für die Finanzen zuständigen Behörde, die – soweit sie nicht gemäß Absatz 2 zu wählen sind – vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg berufen und abberufen werden.
Stellvertreter von Aufsichtsratsmitgliedern können nicht bestellt werden.
(2) 1 Ein Drittel der Mitglieder wird in unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl von den Arbeitnehmern der Anstalt gewählt. 2 Die Wahlberechtigung, die Wählbarkeit, das Wahlverfahren und das Ausscheiden der zu wählenden Mitglieder regelt der Aufsichtsrat durch eine Wahlordnung; sie ist den Arbeitnehmern bekannt zu geben.

————————————————————–

§ 11
Besondere Rechte der Aufsichtsbehörde und der für die Finanzen zuständigen Behörde
(1) Beschlüsse des Aufsichtsrats nach § 7 Absätze 2, 3 und 4 Nummern 4, 10 und 11, § 8 Satz 2 bedürfen der Zustimmung der Aufsichtsbehörde.
(2) 1 Die für die Finanzen zuständige Behörde erteilt dem Aufsichtsrat die Entlastung. 2 Die Entlastung ist durch einen Vertreter der für die Finanzen zuständige Behörde auszusprechen, der nicht Mitglied des Aufsichtsrates ist. 3 Die Aufsichtsbehörde bestimmt nach Maßgabe von § 8 die Anzahl der Geschäftsführer und die Bedingungen der Anstellungsverträge sowie deren Änderung.

—————————————————————————————

Bisher habe ich die Wahlordnung noch nicht gefunden.
Dabei könntet ihr mir helfen.
Im Aufsichtsrat sitzen ja vier Personalräte.

Mir stellt sich gerade die Frage, ob das zwingend ist oder
ob auch jeder andere Arbeitnehmer Aufsichtsrat werden kann.

Dann würde es ja Sinn machen,
wenn ein Bossing-Betroffener sich zur Wahl stellen würde.

Margit Ricarda Rolf
 .– Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg – Aufsichtsrat

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Ich habe mit heutiger Post Senator Kerstan angeschrieben und beantragt, den Aufsichtsrat nicht zu entlasten.

 

 

Wir bereiten die Klagen wegen Altersdiskriminierung vor. Nach bisheriger Erkenntnis könnten auf die Aufsichtsräte und Geschäftsführer Schadensersatzleistungen von bis zu    € 15 Millionen zu kommen. Darüber sollte die Aufsichtsbehörde informiert sein.

Und natürlich habe ich auch unseren Bürgermeister informiert.

Nur nebenbei:

Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit dürfen natürlich auch Haftpflichtversicherungen nicht zahlen. Das sollte man schon wissen, wenn man sich in einen Aufsichtsrat wählen lässt.

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Stadtreinigung Hamburg – Einstweilige Verfügung – Fortsetzung

Zu-gut-um-JPG-klein-RGB_300dpi

Mein Anwalt hat mich heute morgen angerufen.
Er hat Post von Frau Irion bekommen.
Ich muss sofort einen Text entfernen, weil ich damit gegen die Auflagen der einstweiligen Verfügung verstoßen würde.
Den Brief muss sie unmittelbar nach dem Gerichts-Termin am Freitag geschrieben haben, nachdem mein Anwalt Befangenheitsantrag gestellt hat.

Selbstverständlich habe ich den Text sofort entfernt !

Und um diesen Beitrag geht es:

anstößiger Text

Irgendwer hat offensichtlich viel Zeit meine Beiträge im Internet zu lesen.
Schön, wenn man so viele Fans hat.
Fortsetzung folgt ..
Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Mobbing – das wichtige Strafrecht nicht vergessen!

Ricarda-P1

Wenn man, so wie gestern, am Freitag, dem 13. (05.2016),
die Möglichkeit hat, im Anschluss an einen Gerichtstermin noch eine Weile zusammen zu sitzen, dann ergeben sich Gelegenheiten, die etwas stiefmütterlichen Themen bei Mobbing zu erörtern.
Dazu gehört das vernachlässigte Strafrecht.

Nun ist Mobbing nicht automatisch strafrechtlich relevant.
Die Staatsanwaltschaften lieben Strafanzeigen wegen Mobbing auch nicht wirklich.
Es gibt jedoch Ausnahmen und triftige Gründe über Strafanzeigen und Strafanträge nachzudenken:   Immer, wenn Mobbing vorsätzlich eingesetzt wird,
wie wir es bei Bossing immer haben, und wenn Betroffene durch Mobbing/Bossing arbeitsunfähig wurden, womöglich depressiv oder sogar suizidgefährdet waren oder sind, sollten Strafanzeigen erstattet werden.

Die Straftatbestände können sehr umfangreich sein und reichen von seelischer Körperverletzung, Beleidigung, übler Nachrede bis zum Offizialdelikt Nötigung, wenn die Absicht erkennbar ist, jemanden zu bewegen, das Arbeitsverhältnis zu beenden oder dem Betroffenen womöglich ein Aufhebungsvertrag unterbreitet wurde.

Bereits 1999 hat ein Anwalt aus meinem Netzwerk einen Artikel verfasst und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Form psychischer Gewalt, die Suizid-Gedanken auslöst den Straftatbestand des versuchten Totschlags erfüllt.
Nimmt sich ein Betroffener tatsächlich das Leben, so kommt auch Totschlag infrage.

Wir werden das Strafrecht bei Bossing wieder mehr in den Fokus rücken.

Einige Jahre hatten wir jeden Fall zur Anzeige gebracht, ähnlich wie Ladenbesitzer jeden Diebstahl zur Anzeige bringen. Es macht jedoch Sinn eine solche Anzeige von einem Anwalt für Strafrecht formulieren zu lassen. Das kostet zwar Geld, hat aber den Vorzug, dass die Staatsanwaltschaften die Anzeigen nicht einfach beiseite legen und aussitzen.

Und wen sollte man anzeigen ?

Den Arbeitgeber nur dann, wenn er eine Einzelperson ist.
Ansonsten immer den gesetzlichen Vertreter, also
häufig den Geschäftsführer oder Personen,
die in seinem Namen handeln,
also womöglich Vorgesetzte oder Personalchefs.
Problematisch wird es dann, wenn man den Arbeitsplatz behalten möchte.

Besteht allerdings die Chance, dass der Arbeitgeber sich womöglich
von den handelnden Tätern trennt oder dass man aufgrund
der schwere der Erkrankung in die Früh-Verrentung gehen muss,
dann sollte man diesen Schritt – bitte immer mit anwaltlicher Hilfe – erwägen.

Insoweit war auch der gestrige Tag wieder sehr interessant und hat uns einen Schritt weiter gebracht…

Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

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altonale 18 im Jahr 2016

.. vom 1. – 17. Juli 2016  =  altonale 18

.. mit Aufnahmen von 2011:  

und nochmal Nachschlag:

Mehr zur  altonale

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Mobbing- wo geht die Reise hin?

1,3 Millionen für 3 Jahre Mobbing !  –  Das hat Helen Green in London erreicht.
Alle schreien nach Europa. Dazu gehört aber auch, dass die Schadensersatz-Höhen europäisch angeglichen werden.

Das Ziel unserer Anwälte ist zunächst die Million!

Nicht ganz einfach, aber auch nicht unmöglich, wie die Ergebnisse zeigen:

Erfolge

Und mal ganz ehrlich: ist das nicht grundsätzlich jeder Müllmann wert,
der für uns den Dreck weg macht?

In diesem Sinne:  Müllmänner:

Lasst euch nicht mit Taschengeld abspeisen !

Das gilt natürlich nicht nur für Müllmänner,
sondern grundsätzlich für alle Mobbingbetroffenen.

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Mobbing – Sonne ist schlecht für´s Geschäft – oder ?

Ricarda-P1

Margit Ricarda Rolf
– Mobbing-Zentrale –


Sobald die Sonne scheint,

klingelt es seltener an meinem Telefon.

Menschen grübeln weniger;
der Vitamin-D-Haushalt wird angekurbelt
und ganz allgemein ist jeder viel besser gelaunt und zuversichtlicher.

Was lernen wir daraus?

Packt die Badehose ein, geht an die frische Luft und genießt die Sonnenstrahlen.

Damit ist das Mobbing-Problem zwar nicht gelöst, lässt sich aber besser ertragen.

Wenn ihr genug Vitamin D getankt habt,  fällt es viel leichter Lösungen zu finden.

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Mobbing – die Familie leidet mit

Mobbing macht krank

Becher- Mobbing- Zentrale -2015

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Schon nach kurzer Zeit stellen sich Schlafstörungen ein, Magen-Darm-Probleme, die Nerven liegen blank.

Wer sich mit den Folgen von Schlaf-Entzug schon einmal beschäftigt hat, weiß, wie wenig belastbar ein Mensch ist, der darunter zu leiden hat.

Das spüren zu allererst die nächsten Angehörigen.

Der Betroffene ist reizbar, unkonzentriert und begegnet seinem Umfeld zunehmend mit Misstrauen. Ängste plagen ihn, vor allen Dingen Existenzängste.
Je länger die Mobbing-Situation andauert, um so angespannter wird das Verhältnis zum Partner und auch zu den Kindern.

So manche Beziehung ist daran zerbrochen, denn gerade vom Partner wird erwartet, dass er Verständnis hat und als ständiger Gesprächspartner zur Verfügung steht.
Das jedoch verkraftet die beste Beziehung auf Dauer nicht.

Was also ist zu tun ?

Betroffene sind gut beraten eine feste Mobbing-Sprechstunde mit der Familie, dem Partner von 15 Minuten einzurichten .  Außerhalb dieser Zeit ist das Thema absolut tabu. Es gilt mit der Familie zur Lebensqualität zurück zu finden, schöne Dinge gemeinsam zu tun und den Blick auf das zu richten, was die Familie verbindet.
Das darf auch gern ganz altmodisch ein Gesellschaftsspiel sein, eine Radtour, ein Ausflug ins Grüne, ein Waldspaziergang u.v.m.

Alle Betroffenen, die sich an diese Regel gehalten haben, waren dankbar den Blick wieder auf die schönen Dinge zu richten und haben Mobbing als Familie gemeinsam bewältigen können.
Hier gilt:   Weniger ist mehr.
Und wenn es möglich ist, die Mobbing-Sprechstunde einmal ausfallen zu lassen, weil man mit angenehmeren Dingen beschäftigt ist, dann ist das auch in Ordnung.

Passt gut auf euch auf !

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg – Altersdiskriminierung

Zu-gut-um-JPG-klein-RGB_300dpi

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Ich habe heute den Aufsichtsrat erneut angeschrieben und um Stellungnahme der einzelnen Aufsichtsräte gebeten.

Durch meine bisherigen Unterlagen und Gespräche mit Betroffenen bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass bei der Stadtreinigung Hamburg gezielt alte Müllmänner schikaniert werden.

Es könnte sich daher um Altersdiskriminierung handeln.
Natürlich ist jeder Einzelfall zu prüfen.

Wenn wir es mit Altersdiskriminierung zu tun haben,
richten sich Schadensersatzansprüche nach dem
Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz AGG.

Anders als bei Mobbing-Klagen, bei denen Betroffene oft mit Kleinbeträgen abgespeist werden,  sprechen die Gerichte Betroffenen sehr hohen Schadensersatz zu, wobei Arbeitgeber aus Angst vor Grundsatzurteilen oft Vergleiche vorschlagen.

Eine Übersicht der bisherigen Erfolge seht ihr hier:

Diskriminierung

Es lohnt sich über eine Klage nachzudenken.
Unterschreibt bitte nicht voreilig einen Aufhebungsvertrag.
Wir prüfen gern mit euch,  ob eine solche Klage für euch sinnvoll ist.

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Mobbing – Petitionssauschuss von 1997

Ausschuß des Deutschen Bundestages 175. Sitzung v. 15.5.97 und Empfehlung des Deutschen Bundestages 32. Sitzung v. 31.3. 95

Arbeitsrecht

Beschlußempfehlung: Das Petitionsverfahren abzuschließen.

Begründung Mit der Petition wird ein Verbot des sogenannten „Mobbing am Arbeitsplatz“ durch Bundesgesetz ähnlich einem in diesem Zusammenhang ergangenen Erlaß des schwedischen Arbeitsministeriums gefordert. Zu der Thematik liegt eine weitere sachgleiche Eingabe vor.

Unter Berücksichtigung einer Stellungnahme des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung läßt sich das Ergebnis der Prüfung durch den Petitonsausschuß wie folgt zusammenfassen:

„Mobbing“ stellt einen Eingriff in das durch Artikel 1 und Artikel 2 Absatz 2 Grundgesetz verfassungsrechtlich geschützte allgemeine Persönlichkeitsrecht dar. Dieses hohe Rechtsgut ist für den betrieblichen Bereich ausdrücklich in § 75 Absatz 2 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) konkretisiert worden. Je nach Fallgestaltung haben Arbeitgeber und Betriebsrat entsprechend dieser Norm die gesetzliche Pflicht zur Unterbindung des von einem anderen Arbeitnehmer ausgehenden „Mobbing“. Dem Arbeitgeber steht in diesem Zusammenhang die Möglichkeit zu, durch Maßnahmen von der Verwarnung bzw. Ermahnung, Versetzung und Abmahnung bis zur Kündigung gegen einen diese Form der Diskriminierung ausübenden Beschäftigten vorzugehen.

§ 75 BetrVg ermöglicht es auch dem Betriebsrat, im Einzelfall gegen den Arbeitgeber vorzugehen, soweit die Diskriminierung von diesem initiiert ist. Alle aus § 75 BetrVG erwachsenden Rechte kann der Betriebsrat beim Arbeitsgericht geltend machen (§§ 23 Absatz 3, 104 BetrVg).

Für den Arbeitnehmer selbst besteht über das Beschwerderecht (§§ 84, 85 BetrVG) hinaus die Möglichkeit, gegebenenfalls klageweise gegenüber dem Schädiger seinen Anspruch auf Unterlassung nach 1004 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) oder Schadensersatz nach§ 823 BGB geltend zu machen.

Die mit „Mobbing“ beschriebenen Verhaltensweisen können darüber hinaus den Tatbestand der Körperverletzung,§ 223 StGB erfüllen, soweit hierdurch das körperliche Wohlbefinden nicht nur unerheblich beeinträchtigt wird oder eine Gesundheitsbeschädigung bewirkt wird, d. h. ein wenn auch vorübergehender pathologischer Zustand hervorgerufen oder gesteigert wird.

Ehrverletzende oder verleumderische Äußerungen durch den Arbeitgeber oder durch den Arbeitskollegen können – je nach Fallgestaltung – den Tatbestand der Beleidigung, § 185 StBG, der Üblen Nachrede, § 186 StGB, oder der Verleumdung, § 187 StGB, erfüllen.

Wird der Betroffene zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung mit Methoden veranlaßt, die als Ausübung von Gewalt oder Drohung mit einem empfindlichen Übel einzustufen sind, kommt außerdem eine Strafbarkeit wegen Nötigung, § 240 StGB in Betracht.

Vor dem dargelegten Hintergrund gewährleistet die bisherige Rechtslage nach Auffassung des Petitionsausschußes einen umfassenden Schutz vor „Mobbing am Arbeitsplatz“. Ein gesetzliches Verbot des „Mobbing“ würde dagegen nur symbolische Bedeutung haben.

Da der Petitionsausschuß eine solche Anregung nicht zu unterstützen vermag, empfiehlt er, das Petitionsverfahren zu schließen.

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Arbeitskreis VW- tricksen, täuschen, wegducken

Der Arbeitskreis VW wurde 2004 gegründet. Schon damals war klar, dass bei VW gelogen wird, dass sich die Balken biegen.  – Als Mobbingbetroffene Belege, die ihnen zugespielt worden waren zur Staatsanwaltschaft gebracht hatten, wollte diese sie zur Konzern-Revision geben. Daraufhin holten die Betroffenen die Belege persönlich wieder ab und übergaben sie Prof. Selenz, der sie zur Grundlage nahm das Schwarzbuch VW zu schreiben.

Selenz bezeichnete den Vorstand und den Aufsichtsrat anlässlich einer Hauptversammlung als kriminelle Vereinigung. Das blieb unwidersprochen!

Zeitungen schrieben, bei VW geschähe nichts, was Piech nicht wüsste.
Dennoch musste nicht etwa Piech seinen Hut nehmen, sondern Peter Hartz.
Er wurde rechtskräftig verurteilt. Er wurde auch nicht entlastet.
Daher greift in diesem Fall aus strafbarer Handlung die 30-jährige Verjährung.

Mobbingbetroffene könnten also Peter Hartz persönlich auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen, jedenfalls jene, die ihn oder Piech seinerzeit persönlich angeschrieben hatten.

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg – Freitag der 13.

Ricarda-P1

Margit Ricarda Rolf (Mobbing-Zentrale)

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Nachdem Prof. Siechau eine Einstweilige Verfügung gegen mich erwirkt hatte, ohne dass das Gericht mich angehört hat, hat mein Anwalt Widerspruch eingelegt.

Die Richterin hat nun Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumt am:

Freitag, den 13.Mai 2016 um 12:30 Uhr

Sitzungssaal B 335    3. Etage  – Sievekingplatz 1

Das ist unsere Hamburger Pressekammer.

Worum geht es ?

Prof. Siechau begehrt, die Unterlassung einer Äußerung, die ich am 03.02.2016 in einem Schreiben gegenüber Matthias Wensch von der Aufsichtsbehörde gemacht habe. Der Bürgermeister erhielt eine Kopie des Schreibens.
Prof. Siechau sieht sich dadurch in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt.

Mein Anwalt hat Unterlagen eingereicht, die den Wahrheitsgehalt meiner Tatsachen-Behauptung belegen und hat vorgetragen, dass meine Einschätzung dazu in den Bereich der freien Meinungsäußerung fällt.

Wir werden sehen, wie die Kammer entscheidet.

Ich würde mich natürlich freuen, einige von euch in der Öffentlichkeit zu sehen.
Wer also nicht arbeiten muss, darf mich gern unterstützen.

Ich habe das auch bei Facebook als Veranstaltung gepostet.
Anonyme Anmeldung unter  GOOGLE+

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg – der Personalratsvorsitzende

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Als ein Kollege das Thema Mobbing/Bossing auf der Personalversammlung ansprach, soll der Personalrats-Vorsitzende behauptet haben, niemand würde wegen einer Kleinigkeit Nachteile erleiden
(ich war ja nicht anwesend, daher der Konjunktiv).

Daraufhin ist der Kollege erneut ans Mikrofon getreten und hat erklärt, er hätte seinen Teamleiter-Posten verloren wegen einer Pause von 20 Minuten.  Hier, bei uns, im Blog  Fall 4.

Der Personalrat hat verschiedenen Kündigungen zugestimmt.
Bei einigen Kündigungen fehlt die Stellungnahme des Personalrats,
was bei Gericht gerügt wurde.
Ich frage mich, ob das Gremium jeweils ordnungsgemäß angehört wurde
oder ob der Vorsitzende im Alleingang Entscheidungen trifft.

Nun liegt mir ein Schreiben der Aufsichtsbehörde vor
zur Problematik der Bossing-Vorwürfe.
Darin heißt es:

Zitat:

„In diesem Zusammenhang wurde uns auch vom SRH-Personalrats-Vorsitzenden versichert, dass bei der Stadtreinigung Hamburg keine älteren Mitarbeiter durch „Mobbing bzw. Bossing“ aus ihren Arbeitsverhältnissen gedrängt werden,
um sie durch jüngere Kräfte zu ersetzen.“

Ich staune, wie wenig professionell die Aufsichtsbehörde mit der Problematik umgeht. Wenn der Personalrats-Vorsitzende versichert, muss man dort den Vorwürfen nicht mehr nachgehen ?

Ich habe anlässlich der Personalversammlung mit vielen Müllmännern gesprochen.
Einige haben mir erzählt, dass sie massiv bedroht wurden. Man hat versucht sie zu „überreden“  in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen.
Würden sie sich darauf nicht einlassen, dann würden sie versetzt werden.
Diesen Versetzungen müsste ja immer der Personalrat zustimmen.
Er tut es offensichtlich auch, und so müssen gerade die Alten jetzt
die schwersten Touren bewältigen.

Es ist für mich schwer vorstellbar, dass das gesamte Gremium
bei dieser Form von Schikane mitmacht.
Gibt es denn beim Personalrat nicht einen einzigen,
der sich für die Kollegen einsetzt?

Unter den Betroffenen sind übrigens auch ehemalige Personalräte,
die längst resigniert haben.
Sätze wie:  „Gegen Hahn kommt man sowieso nicht an“ oder
der hat die doch alle im Griff“ sind gefallen.

Eines versichere ich Euch:
Ich werde mich mit solchen Allgemeinplätzen nicht zufrieden geben.
Der Skandal Stadtreinigung Hamburg wird nicht unter den Teppich gekehrt !

Ich bitte alle, die in den letzten zehn Jahren gekündigt wurden,
ihre Unterlagen durchzusehen und die Anhörung des Personalrates zu überprüfen.
Das Gericht hat diesen Mangel zu Recht gerügt.
Wir prüfen jetzt, ob das nur ausnahmsweise passiert ist, oder ob es ähnliche Fälle gibt.

Je länger ich mich mit der Stadtreinigung Hamburg beschäftige,
um so deutlicher wird, dass wir es hier mit systematischem Bossing zu tun haben,
was jedoch penetrant geleugnet wird.

Es liegt jetzt auch am Gremium selbst hier für Klarheit zu sorgen und Transparenz,
aber auch an Euch, diese einzufordern.

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Aufgaben des Mobbing-Beauftragten

Plakat : Stoppt Mobbing bevor es beginnt

 

Mobbing ist ein eskalierter Konflikt.
Schenkt man ihm nicht die erforderliche Aufmerksamkeit,
verselbständigt er sich und gerät außer Kontrolle.
Der Schaden wirkt sich nicht nur auf das Opfer aus.
Alle Konflikt-Beteiligten leiden und werden krank.
Das Betriebsklima ist vergiftet. Die guten Mitarbeiter suchen das Weite.
Der Schaden für das Unternehmen geht in die Millionen.
Der volkswirtschaftliche Schaden beträgt jährlich mehrere Milliarden.

Das hat man in Europa verstanden.

Die Sozialpartner haben am 26.04.2007 in Brüssel
die Rahmenvereinbarung IP 07/569 unterzeichnet und sich geeinigt, gegenüber Mobbing und Gewalt am Arbeitsplatz eine Null-Toleranz-Strategie umzusetzen.
Dazu wurden den Nationalstaaten drei Jahre eingeräumt.
In Frankreich, Schweden und Österreich (für den Öffentlichen Dienst)
wurde dies umgesetzt in Form von Anti-Mobbing-Gesetzen.
Deutschland drückt sich bis heute davor – mit fadenscheinigen Ausreden.

Das ändert nichts daran, dass sich diese Rahmenvereinbarung auf alle europäischen Arbeitgeber auswirkt. In welcher Form ein Arbeitgeber eine Null-Toleranz-Strategie umsetzt, gehört sicherlich in den Bereich der unternehmerischen Gestaltungsfreiheit, solange alle anderen Gesetze eingehalten werden. Dazu gehören Art 1 GG, § 75 BetrVG, entsprechende Rechtsvorschriften der jeweiligen Personalvertretungsgesetze und Vorschriften des Arbeitsschutzes, hier insbesondere zum Themenkomplex psychische Belastungen am Arbeitsplatz.

Einige Arbeitgeber haben sich entschlossen, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretungen, Betriebs- und Dienstvereinbarungen abzuschließen und/oder Mobbingbeauftragte zu bestellen.
Dabei wurden und werden viele Fehler gemacht.

Häufigster Fehler dürfte wohl sein, einfach
ein Betriebsratsmitglied zum Mobbing-Beauftragten zu bestellen,
in der Hoffnung, er könne das so nebenbei mit erledigen,
die Opfer würden sich dann wohl schon melden.
Womöglich liegt das Büro noch gegenüber dem des Personalchefs
und man darf sicher sein, dass niemand den Mobbing-Beauftragten
jemals aufsuchen wird. Es ist ohnehin naiv zu glauben,
wenn ein Mobbing-Beauftragter bestellt ist, würden die Betroffenen
sich schon von allein melden.

Natürlich gehört es zu den Aufgaben des Mobbing-Beauftragten,
Ansprechpartner für Betroffene zu sein.
Das ist jedoch nur ein winziger Teil seiner wichtigen Funktion.
Zuvorderst ist seine Aufgabe die Rahmenvereinbarung IP 07/569 praktisch umzusetzen, damit gewährleistet ist, dass Mobbing oder Bossing, Gewalt am Arbeitsplatz und sexuelle Übergriffe nicht stattfinden.
Sorge zu tragen für ein gesundes, förderndes Betriebsklima
ist sein alltäglicher Auftrag, im Interesse der Arbeitnehmer und im Interesse des Unternehmens und seiner Reputation. Gerade deshalb ist es wichtig,
dass der Mobbing-Beauftragte weder der Geschäftsleitung noch dem Betriebs- oder Personalrat zu nahe steht, denn er soll beide kompetent beraten.

Ist dem Mobbing-Beauftragten freie Hand gegeben, kann er sich vielfältig Informationen beschaffen über die Zufriedenheit der Mitarbeiter, deren Gesundheit, Arbeitsabläufe, psychische Belastungen u.v.m.  – Weil hier viele vertrauliche Informationen gesammelt werden, ist es erforderlich, dass diese niemandem – wirklich niemandem – zugänglich sind. Neben Mitarbeiter-Befragungen kann ein Mobbing-Beauftragter auch selbst aktiv werden und Praxis-Tage in den verschiedenen Abteilungen verbringen.
Dann weiß er aus eigener Erfahrung, wie schwer die einzelnen Arbeiten sind und wie belastend sie für die Arbeitnehmer sein können.

Weiterbildungen sind erforderlich, vor allen Dingen in den Bereichen Moderation, Verhandlungs-Techniken, Erhebung empirischer Daten usw.
Man mag im ersten Moment denken, eine Mediations-Ausbildung sei von Vorteil.
Eine Mediation sollte allerdings niemals zu den Aufgaben des Mobbing-Beauftragten gehören!  Er sollte vielmehr heraus arbeiten, ob eine Mediation zielführend ist und behilflich sein, einen Mediator zu finden, mit dem alle Konfliktparteien gut leben können. Wer ein guter Mobbing-Beauftragter sein will, muss stets neutral bleiben und möglichst nicht Teil des Systems sein.

Was gehört zum System?

Das große System ist das Unternehmen an sich.
Die kleineren Systeme sind die Abteilungen, darunter die Teams,
Gruppen, selbst, wenn sie nur aus zwei Personen bestehen.
Ein Mobbing-Beauftragter, der vom Unternehmen bezahlt wird, ist also immer auch Teil des Systems. Die Ausgestaltung seiner Befugnisse (und sein Etat) entscheiden letztlich wie wirkungsvoll seine Arbeit ist.

Wer einen Mobbing-Beauftragten bestellt, was ich ausdrücklich begrüße,
sollte sich viele Gedanken machen …

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Kommentare auf meinem Blog

Ricarda-P1

Ich schalte grundsätzlich alle deutschsprachigen Kommentare auf meinem Blog frei, mit wenigen Ausnahmen.

Das schreibe ich euch, damit sich jene nicht wundern, deren Kommentare bisher nicht freigeschaltet wurden.

 

Kommentare, die beleidigend sind, Fäkalsprache enthalten, rechtsradikale Inhalte oder pornografische Anteile landen unverzüglich im Ordner löschen, ebenso wie Werbung oder ähnliche Kommentare, die in keinem Zusammenhang zum Thema Mobbing stehen.

Wenn jemand anderer Meinung ist, meine Arbeit angreift oder mich persönlich, schalte ich die Kommentare frei und nehme dazu Stellung. Das gehört zu meinem Standpunkt zur Meinungsfreiheit. Ich zensiere Kommentare grundsätzlich nicht und nehme es in Kauf, dass einige erhebliche Rechtschreibfehler enthalten. Unter unseren Mitmenschen gibt es auch Legastheniker. Ich dulde auch nicht, dass diese beleidigt werden.

Wenn jemand unter seinem Klarnamen einen Kommentar gepostet hat, bei dem ich vermuten muss, dass ihm das nicht bewusst war, schalte ich den Kommentar nicht frei, sondern nehme den Kontakt über die E-Mail auf und frage nach, ob die Freischaltung mit dem Klarnamen gewünscht ist. Manchmal bekomme ich dann die Mail als unzustellbar zurück. In diesen Fällen bewahre ich den Kommentar auf, schalte ihn aber nicht frei, denn vielleicht meldet sich die Person bei mir und in der E-Mail-Adresse war nur ein Zahlendreher.

Wenn ihr also euren Kommentar vermisst und euch nicht erklären könnt, warum ich ihn nicht freigeschaltet habe, meldet euch einfach noch mal bei mir.

Margit Ricarda Rolf         [ Kontakt ]
. – Mobbing-Zentrale –

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Was ist eigentlich Bossing ?

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Einige haben mir diese Frage gestellt,
als ich anlässlich der Personalversammlung der Stadtreinigung Hamburg Aufkleber verteilt habe.

Einfach gesagt:   Bossing  ist
Mobbing von oben nach unten
wenn der Boss seine Mitarbeiter mobbt.

Das klassische Mobbing findet immer auf derselben Ebene statt, also zwischen Kollegen. Zwei Kollegen haben einen Konflikt, der unterlegende holt sich Verstärkung und nun bildet die Gruppe einen Mob und fällt über den einzelnen Kollegen her.
Ein solcher Konflikt ist immer lösbar, wenn der Vorgesetzte oder ein dafür Vorgesehener (Betriebs- oder Personalrat oder Mobbing-Beauftragter) die Konfliktparteien an einen Tisch holt und gemeinsam mit ihnen Lösungen erarbeitet.
Das kann in einem Team geschehen, in einer Abteilung oder auch in einem ganzen Unternehmen (z.B. bei einer Kita). Man kann das Modell Dialog-Insel wählen
oder eine Mediation durchführen.  Mobbing ist immer lösbar !

Ganz anders bei Bossing.

Bossing, also Mobbing durch den Boss, kann einen einzelnen treffen,
aber auch ständig einzelne Kollegen, an denen der Boss seinen Frust ablädt.
Ein cholerischer Boss, der schreit, beleidigt und schikaniert
kann viele Mitarbeiter krank machen.
Ein Indiz für Bossing ist der Krankenstand, eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter,
ein von Misstrauen geprägtes Betriebsklima oder Denunziantentum.

Seit 1990 haben wir zunehmend mit Bossing-Fällen zu tun,
die einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund haben.

Bossing wird gezielt eingesetzt, um älteres Personal abzubauen,
Abfindungen einzusparen, Personalbestände auszutauschen
oder
unliebsames Personal loszuwerden.

Es kommt vor, dass Betriebswirtschaftler als Sanierer eingestellt werden,
mit der Vorgabe alle Frauen über 40, Männer über 50 oder einen bestimmten Personenkreis auf einer Liste innerhalb einer bestimmten Zeit zu entsorgen.
Gelingt das nicht, trennt man sich vom Sanierer, womöglich noch innerhalb der Probezeit.

Würde man das Personal auf legalem Wege abbauen,
dann gäbe es einen Sozialplan und man würde genau jene Mitarbeiter,
von denen man sich trennen wollte, nicht loswerden können.

Es gibt heute Rechtsanwälte, die Seminare geben,
wie man die sogenannten Unkündbaren los wird.

Alle bisherigen Versuche solchen Rechtsanwälten die Zulassung zu entziehen,
sind an der Gleichgültigkeit der Kammern gescheitert.
In den letzten Jahren sind immerhin die Gewerkschaften aufmerksam geworden, zumindest, wenn Betriebsräte betroffen sind.

Will man sich gegen Bossing wehren, braucht man einen starken Betriebs- oder Personalrat, der sich Kündigungen entschieden entgegen stellt.
Nur, wenn das Problem thematisiert wird, haben Betroffene eine Chance.
Deshalb ist Öffentlichkeit bei Bossing so wichtig.
Das kann bis zum Boykottaufruf gehen, bestimmte Produkte nicht mehr zu kaufen,
wie wir es z. B. bei Burger King erlebt haben.

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg – Bewertungen im Internet

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Im Zeitalter des Internet müssen Geschäftsführer und Aufsichtsräte akzeptieren, dass sie auch im Internet bewertet werden. Eine der größten Plattformen ist KUNUNU.

Bei den Müllmännern ist diese Seite offensichtlich noch nicht wirklich bekannt. Das sollte sich ändern!

Liest man sich die Bewertungen durch, so spiegeln diese durchaus das Bild wieder, dass ich durch Gespräche erhalte.

Eine Führungskraft ist zufrieden mit dem Job, alle anderen kritisieren das Unternehmen und beanstanden den Führungsstil, den Umgang mit älteren Kollegen und die mangelnde Streitkultur.

Wenn ihr eigene Bewertungen abgeben wollt, denkt bitte daran, es anonym zu tun.

Nicht diejenigen schaden der Reputation eines Unternehmens, die es im Internet anonym bewerten, sondern jene Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter schlecht behandeln und Konflikte nicht lösen.

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Stadtreinigung Hamburg – Personalversammlung

Personalversammlung 2

Liebe Müllmänner,

ich danke euch für jedes Lächeln, jedes Zuzwinkern, jedes Daumen hoch und jedes Weiter so! Ihr seid einfach klasse.

 

Personalversammlung 3

Ich hatte 500 Aufkleber dabei und die waren schnell verteilt. Karl-Peter hat mir dann Nachschub geliefert und ich habe noch einmal etwa 100 verteilt. Die Gespräche mit euch haben deutlich gemacht, dass wir es tatsächlich mit systematischem Bossing zutun haben.
Seit Siechau Geschäftsführer ist, eskalieren die Konflikte.

Ein Kollege hat auf der Personalversammlung geredet.
Siechau wünschte, dass ihr doch bitte nicht anonym im Internet posten möget,
sonder sich an ihn wenden solltet.  – Dabei verkennt er jedoch, dass gerade er es ist,
dem viele ihr Vertrauen entzogen haben.

Siechau setzt jedoch noch einen drauf:
Er hat einen Busenfreund zum internen Ansprechpartner für Mobbing/Bossing gemacht. Das ist ein Witz.
Ein Kollege sagte dazu: „Die beiden sind so dicke, da passt kein Blatt Papier zwischen.“

Ein Mobbing-Beauftragter muss vollkommen unabhängig sein.
Er darf weder zur Geschäftsleitung, noch zum Personalrat eine enge Beziehung haben. Sein Büro sollte nicht in Nähe der Geschäftsleitung oder des Personalrates sein.
Alle Dokumente müssen unter Verschluss sein und es ist zu gewährleisten,
dass niemand Zugang hat.

Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag.
Viele von euch wollen die Aufkleber am Auto oder Motorrad befestigen.
Das ist eine nette Geste der Solidarität.

Und eines ist ganz sicher:
Wir hatten mehr Spaß als alle, die im Audimax waren.

Personalversammlung 1

Margit Ricarda Rolf
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Stadtreinigung Hamburg – Aufsichtsrat geht Vorwürfen nach

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Ich habe am 29.03.2016 alle Aufsichtsräte angeschrieben und aufgefordert, Bossing zu beenden. Dazu habe ich eine Frist gesetzt bis 15.04.2016, 12 Uhr.

Gestern hat mich der Aufsichtsratsvorsitzende darüber informiert, dass sich der Aufsichtsrat mit den Vorwürfen befassen wird. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Mit dieser Zwischennachricht hält er auch die Frist ein.

Wir können jetzt gemeinsam überlegen, wie das Problem Bossing bei der Stadtreinigung Hamburg nachhaltig gelöst werden kann. Zu Lösungen kommt man erfahrungsgemäß durch gemeinsame Gespräche.

Ich werde den Aufsichtsratsvorsitzenden nach der Personalversammlung noch einmal anschreiben und ihm mitteilen, welche nächsten Schritte ich für erforderlich halte.

Nun freue ich mich  auf euch. Ich werde voraussichtlich ab 6:30 Uhr am Audimax sein und euch ein fröhliches Geleit zur Personalversammlung geben. Wer einen Aufkleber haben möchte, spricht mich einfach an.

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Stadtreinigung Hamburg – Mobbing-Tagebuch und Zusammenfassung

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Obwohl die Betroffenen aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtreinigung kommen, nicht nur regional, sondern auch von den Aufgaben her, tauchen in den Unterlagen immer wieder dieselben Namen von Vorgesetzten auf. Wir möchten uns gern einen Überblick verschaffen, wer die handelnden Personen sind.

Daher macht es Sinn, wenn ihr mir eure Mobbing-Tagebücher online zusendet. Außerdem ist es immer sinnvoll den Fall auf maximal 2-DinA 4 Seiten zusammen zu fassen. So können Helfer und Rechtsanwälte schnell erfassen, worum es im Einzelfall geht.

Ich höre von unseren Müllmännern immer wieder, dass auch andere Kollegen bei ihrem Anwalt sind mit ähnlichen Problemen. Sprecht die Kollegen bitte an und bittet sie, uns diese Unterlagen ebenfalls zur Verfügung zu stellen. Wenn ein Vorgesetzter Mitarbeiter anschreit, beleidigt oder schikaniert, dann ist das nur selten ein Ausrutscher, sondern eher ein Führungsstil, der sich durch sein gesamtes Berufsleben durch zieht.

Und bitte denkt daran: ihr kennt die Vornamen oder Spitznamen, ich nicht! Also bitte immer den richtigen Namen verwenden.

Alle Unterlagen werden vertraulich behandelt und sind nicht öffentlich. Sie dienen nur zum besseren Verständnis eurer Situation. Nur, wenn wir verstehen, was bei euch los ist, können wir effektiv helfen.

Mir sind inzwischen 12 Bossingfälle namentlich bekannt. Es dürften aber mehr sein.

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Hurra, hurra hurra – die Aufkleber sind da !

Den 1. hat sich gerade Karl-Peter geschnappt.
Sonst immer im Hintergrund – aber nun die Nr. 1 :
Schluss mit Bossing - Die Aufkleber sind da !

Hamburg wird jetzt mit den Aufklebern „zugemüllt“ – Bis auch der Letzte begriffen hat,
was sich da in unserer Stadt abspielt.

Also:   Schluss mit Bossing – Wir arbeiten daran !

Sorry, ich war so aufgeregt, dass ich die Kamera nicht ruhig halten konnte.

Mehr zur Aktion …

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